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 Logbuch der "tot Geglaubten"-ein neues Leben

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Vagabond
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BeitragThema: Logbuch der "tot Geglaubten"-ein neues Leben   Mi 10 Aug 2016, 20:27

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01. Logbucheintrag der TCS Waterloo - Sternzeit 2657.193.0600 tZr - von Terran Sibel:

Ich berichte, was ich in den letzten Tagen so alles erlebt habe.
Vor sieben Wochen war ich noch Captain eines alten Exeter-Kreuzers. Das Schiff wurde nach 20 Dienstjahren nun endlich in Pension geschickt und ich wurde nach 15 Jahren Dienst in der Flotte endlich befördert und bekam das Kommando über einen neuen Kreuzer der Waterloo-Klassse und deren Eskorde.
Nun, als ich befördert wurde und ich meine Party schmiss, lächelten mich alle Captains, die da waren, an und gratulierten mir so, als wäre es meine Grabrede. Die Feier ging nicht lange. Aber seit diesem Zeitpunkt hatte ich ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Ich wusste ja, dass die Katzen immer mehr unsere Systeme eroberten. Ich war mir sicher, dass ich bestimmt in genau so ein Gebiet geschickt werden sollte. Darum stellte ich mich schon auf hohe Verluste ein. Sogar darauf, dass ich sterben werde...

aber es sollte anders kommen, als ich gedacht hatte.
Am Tage 172 Sternzeit 2657 um 1135 tZr betrat ich die TCS Waterloo auf dem Steuerborddeck. Hier sollte dann auch die Presse erscheinen, um den neuen Kreuzer zu zeigen, der in Dienst gehen sollte.
Auf dem FD standen vier neue Ferrets und zwei neue Rapier II. Stolz ging ich durch ihre Reihen und wunderte mich etwas, dass alle Buchten mit Vorhängen verdeckt waren. Nun ja, ich dachte mir da aber nicht viel weiter dabei und ging den Weg zur Brücke weiter. So wie ich da ging, merkte ich, dass ich den Weg nicht verlassen konnte. Alle anderen Korridore waren durch Marines abgesperrt und der Lift hielt auch nur auf der Steuerbordseite des FD und dann auf der Brücke wieder an. Aber das bekam ich garnicht so mit, da mich das alles, was neu war, so fasziniert hatte. Der Geruch des Neuen tat sein übriges dazu. So ging ich zur Brücke und ließ mich von Admiral Tolwyn abspeisen, dass nur wegen der Presse abgesperrt sei, wie er mir mitteilte.
Ich nickte nur und sah auf den Timer, sah, dass ich noch 20 Minuten hatte, um mich hier umzusehen. Auch hier war alles neu, alles glänzte und funktionierte noch. Das beeindruckte mich stark, denn auf meiner alten Exeter lief kaum noch was ohne Probleme oder gar überhaupt nicht mehr. Alle Mannschaftsmitglieder, die ich bis dato traf, waren neu und noch sehr jung. Keiner meiner alten Leute waren dabei. Das hätte mich wohl stutzig machen sollen, aber das tat es nicht.

Um 1200 tZr war es dann soweit: Die Presse kam auf die Brücke und der Admiral hielt seine Rede. Dann wurde mir das Schiff feierlich übergeben. Ich trat stolz ans Steuer und ließ das Schiff aus dem Dock ins offene All hinaus gleiten.
Es war übrigens das Monddock und wir sollten mit der Presse bis zum Hauptquartier der TCN-Streitkräfte am Jupiter-Mond Europa fliegen und dann zu meiner Eskorde hinter dem Jupiter. Nach nur vier Stunden Flugzeit kamen wir bei dem Hauptquartier an. Immer, wenn ich diese riesige Station sehe, läuft mir ein Schauer über den Rücken. Die Waterloo, die gegen die meisten Schiffe riesig erscheint, wirkte nun wie ein Zwerg und erdrückend. Ich zolle den damaligen Ingenieuren großen Respekt, der diese Station gebaut haben.
Als die Presse weg war und wir hinter dem Jupiter flogen, sahen wir auf den Scannern nur Zivilschiffe. Darum beschlossen wir, auf unsere Eskorde zu warten. Es konnte ja gut möglich sein, dass etwas dazwischen gekommen war. Da uns der Admiral auch verlassen hatte, sah ich keine andere Option. Darum ging ich in mein Quartier, um mir die Jäger- und Bomber-Bestückung anzusehen.
Als ich nun ein Deck nach unten fuhr, um in mein Quartier zu gelangen, staunte ich nichtschlecht, denn hier war garnichts neu. Ich ging den Korridor entlang und sah ab und an verbrannte Platten, Träger, die leicht angeschmolzen waren und nicht die gesamte Beleuchtung schien zu funktionieren. So ging ich so schnell ich konnte, in mein Quartier, um nun die Daten des Schiffes anzusehen und dessen Beladung. Das Quartier sah nicht besser aus:
Alles war bereits sehr abgenutzt. Der Sessel war durchgesessen, nur das Bett schien neu zu sein.
Seufzend setzte ich mich an meinen Schreibtisch, schaltete den Computer ein, der erst beim sechsten Mal richtig ansprang, und legte meine privaten Sachen ab. Ich dachte mir, mit diesem Schiff werden wir die Katzen wohl kaum schlagen können. Ich war nun ganz auf unseren Tod eingestellt. Nun sah ich mir unsere Schiffsdaten an:
Dieses Schiff war das erste seiner Bauart und nicht, wie mir gesagt wurde, ein Neues. Fünf Kriegsjahre an der Front hat es auf dem Buckel und wurde wegen erst später erkannten Baufehlern aus dem Dienst genommen. Es wurde für mich nun wieder in Dienst gestellt und die Fehler notdürftig behoben.
Darum also hatten mich die anderen so angesehen, sie wussten es...
Es sollte für die Katzen nur so aussehen, als wären wir noch voll bei Stärke...

Als Nächstes schaute ich mir die Jäger- und Bomberliste an. Aber was da stand, verwunderte mich zu diesem Zeitpunkt kaum:
Die vier Ferrets und die zwei Rapier II, die auf dem FD standen, waren die einzigen neuen Schiffe an Bord. Der Rest waren alles alte Schiffe:
10 Hornets, 4 Rapiers, 6 Raptoren und 20 Scimitar.
Ich musste dabei unwillkürlich lachen. Denn mit diesem Jägerbestand kommt man nicht weit. Die Raptoren verloren für zwei Torpedoaufhängungen alle Raketen und dafür kann man gerade mal Mark-I-Torpedos laden. Diese waren zu diesem Zeitpunkt schon veraltet und Mark-III-Torpedos waren der Standard.
Nun, mir war klar, dass ich die GKS-Bestückung lieber nicht ansehen sollte, da diese nicht besser aussehen sollte. Bevor ich aber dazu kam, wurde ich auf die Brücke gerufen.
Also ging ich wieder dorthin.
Dort sah ich auf dem Bildschirm wieder den Admiral. Der lächelte und das bedeutete mir etwas gutes. Mir wurde das Kommando noch über 50 Ventura-Korvetten übertragen und auch über 50 Zivilschiffe...
Ich war sprachlos.
Ich darf nicht an die Front, sondern ich sollte mit den Siedlern ein System finden, wohin wir uns zurückziehen konnten, falls wir den Krieg gegen die Katzen verlieren. Aber gibt es denn ein System, wo wir uns verstecken konnten? Ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass ich Babysitter bin...
Ich wurde nicht wirklich befördert, nein... Eher degradiert!

01. Logbucheintrag - Ende.

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02. Logbucheintrag der TCS Waterloo - Sternzeit 2657.194.1200 tZr:

Wir sind bis jetzt zwei mal gesprungen. Wir sind tief im TCN-Raum.
Ich habe erfahren, dass meine alte Crew einen neuen Captain hat und ein echtes, neues Schiff: Ein richtiger neuer Kreuzer ist fünf Wochen nach unserem Start in Dienst gegangen.
Ich vermisse meine alte Crew. Die neuen hier muss ich erst anlernen. Aus diesem Grund wurde auch ich dazu erwählt. Nun, etwas stolz bin ich schon. Nicht dedem wird so etwas zugetraut. Sonst sind immer bis zu 40 % alte Hasen mit an Bord. Aber da, wo wir sind, braucht man die auch nicht. Wir sind weit ab von der Front.
Soweit ich beurteilen kann, ziehen wir einen Schwarm von Ingenieuren, Technikern und Bauern hinterher. Denn wenn wir ein passendes System gefunden haben, sollten wir es gleich besiedeln. Nun, aber dafür brauchen wir noch lange. Wir haben noch vier Systeme vor uns, die wir schon lange besiedelt haben.
Mittlerweile kenne ich auch die 10 Piloten, die mit hier an Bord sind. Ich fand es amüsant, wie sie darauf reagierten, was sie fliegen sollten, denn solche Schiffe gab es auf der Aka auch nicht mehr.
Also mussten sie in den Sim und diese Schiffe wieder fliegen lernen.
Auf der Waterloo aber sind die Türmedie einzigen Waffen, die gehen. Der Rest wurde zum Laderaum umgebaut. Wir haben genügend Material mit, um 2 Stationen bauen zu können. Ich hoffe nur, dass wir nie auf die Katzen treffen werden. Ich male uns da keine großen Chancen aus.

Unser erstes Ziel soll das Karim-System sein, von wo aus wir nach Dallas springen werden.
Dies ist ein noch unbekanntes System, was wir erforschen sollen und eventuell in noch weitere Systeme von dort aus springen werden. Ich hoffe nur, die Katzen sind nicht früher als wir auf die Idee gekommen, dass in diesem Gebiet noch unbesiedelte Gebiete liegen könnten. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie durch andere Systeme dort hin gekommen sein könnten.
Achja: Vorhin kam eine Meldung meiner alten Crew rein:
Sie haben Prototypen der neuen Aufklärer bekommen. Sie heissen Arrows und sollen sehr schnell sein. Es wäre toll, welche hioer zu haben. Aber was solls - man soll zufrieden sein mit dem, was man hat.
Ich habe meiner grew noch nicht gesagt, was genau unsere Aufgabe ist. Alle denken noch, dass wir zur Front kommen. Ich weiss noch nicht, wann ich ihnen sage, was wir wirklich machen sollen...

02. Logbucheintrag, Ende.

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*Die Siedlergruppe durchquert zwischenzeitlich das Karim-System und kommt Dallas unterdes immer näher. Alle sind gespannt, was sie erwarten wird*

Eine Weile später.........
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45. Logbucheintrag der TCS Waterloo - Sternzeit 2657.243.0345 tZr.

Wir haben nun den Sprungpunkt nach Dallas erreicht. Alle sind wohl auf und wir hatten Glück, wir sind bis hierher auf dem Weg auf keine Katzen gestoßen. Unsere Piloten konnten derweil ihr Geschick im Umgang mit den alten Maschinen verbessern und das Geschützturmpersonal hat etliche Steine erlegt. die Maschinen sind jetzt fast vergeben - hier die Auflistung:

- Ries, Issy fliegen die Ferrets und, wenn die in Raparatur sind, die Hornets.
- Albert, Heriso, Xeno und Elvis fliegen die Scimitar und, bei Feindkontakt, die Rapier II.
- Flint, Eric, Teresie, Hyane fliegen die Rapiers und Raptoren - ein großes Lob an die Vier.
Sie holen das maximale raus, darum auch meine Entscheidung für die beiden Schiffe.

- Geschwaderführer wird Xeno und dessen Stellvertreter wird Flint.
Ausserdem werden beide hiermit befördert:
Xeno zum Capt. und Flint zum 1st. Lt. - Beide haben es sich durch ihre Leistungen verdient.

Nachtrag zum Vermerk und Wartung:
Es ist mir aufgefallen, dass die Klimaanlagen wohl mal wieder von einigen Technikern nachgesehen werden müssen - es ist seit einigen Tagen ungewöhnlich heiß hier drin!

45. Logbucheintrag, Ende.

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*Aufzeichnungen beim Sprung nach Dallas*
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Commodore Sibel: Sprung nach Dallas vorbereiten! Funkoffizier, geben Sie den anderen Schiffen ein Bereit, dass es los geht! Sprungintervall aller 5 Minuten!

Funkoffizier: Ay Ay Sir.
°An alle Schiffe: Sprungbereitschaft melden und alle 5 Minuten ein Schiff nach dem anderen nach uns springen!

*Rauschen im Funk*
Konvoi: °Verstanden, Sprungintervall eingegeben und bereit! Ende und Aus!



**Die Schiffe springen hintereinander alle 5 Minuten. Sprung erfolgreich**
*Auf der anderen Seite dann*

Commodore Sibel: Alle Schiffe angekommen!

Navigator: Ahhm, ...Sir?! Ein Schiff fehlt,... ein Transporter der Tarsus-Klasse, ausserdem...

Commodore Sibel: ...Was ist?! *gereizt klingt*

Navigator: *schluckt* ...Sir, ich bekomme keine Rückmeldung der Boje auf der anderen Seite... Es scheint, dass der Sprungpunkt... nicht mehr verbunden ist. Darum scheint die Tarsus nicht angekommen zu sein. *fügt leise und die Scanner absuchend hinzu* Wo zum Henker... sind die abgeblieben..?!

Commodore Sibel: Verdammt!! Untersuchen Sie das! Unverzüglich! Wir halten hier Position, bis wir wissen, wo die Tarsusklasse geblieben ist! *runzelt die Stirn* Ich bin in meinem Quartier. *krunzt und verlässt die Brücke*

Navigator: *salutiert* Ay Sir!
°An alle Schiffe: Sammeln und auf Befehle warten! Wir gehen auf Warteposition! Waterloo Ende.

*Rauschen im Funk*
Konvoi: °Ay Sir. Machen wir!

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*Aufzeichnung Ende*
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46. Logbucheintrag der TCS Waterloo - Sternzeit 2657.243.0853 tZr:

Wir sind jetzt nach Dallas gesprungen, dabei haben wir eine Tarsus mit 12 Menschen an Bord verloren. Uns war nicht klar, was passieren würde. Keiner der Sensoren meldete Differenzen im Raum oder ähnliche Störungsquellen im All, die darauf zurückzuführen waren, dass es Probleme beim Sprung geben würde. Doch das, was folgte, schockte uns alle:
Laut den angestrengten Nachforschungen und den neuesten Meldungen scheint es, dass eine der beiden Sonnen im Karim-System, dem System zwischen Commorah und Dallas, kollabiert ist und damit der Sprungpunkt nach Dallas instabil wurde und ebenso kollabiert ist.
Wir versuchten längere Zeit mittels Aufklärungsflügen und sprungfähigen Korvetten, den Sprungpunkt zu testen. Ein großes Lob an die Captains und deren Crews, die sich hierfür bereitwillig für die Erkundungssprünge zur Verfügung stellten.
Doch da, wo sie sprangen, kamen sie immer wieder heraus - sie waren nie lange weg. Glück im Unglück, denn es hätte ja auch anders sein können...
Keiner weiß nun, ob es hier jemals wieder ein Heraus geben wird. Wohl vorerst jedenfalls nicht. Und ob überhaupt jemals, das steht noch in den Sternen...
Wir sitzen wohl nun hier fest...
Also werden wir uns hier mit dem, was wir mitbrachten, ein neues Zuhause aufbauen müssen.
Nunja, irgendwo gibt es an jeder verzwickten Situation im Leben etwas Gutes, so sagt man ja:
Die Katzen werden uns hier dafür nicht erwischen und die Menschheit wird überleben.

46. Logbucheintrag, Ende.

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