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 Archiv II -- Im Bann der Zeit

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Tashna
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BeitragThema: Archiv II -- Im Bann der Zeit   Di 13 Jan 2009, 22:55

Auszug aus Archiv II des Logbuchs - Captain Makarov, Vladimir Ivan:
- - Anmerkung: Einige Fragmente fehlen und sind unwiederrufbar gelöscht! - -


Logbucheintrag des Captains - Sternzeit: 2689.213.2100 tZr:

Nun sind wir - unverhofft und den Abflug vorverlegt - auf der Heimreise.
Einige Systeme liegen schon hinter uns und wir haben Proxima Centauri durchquert.

Es ist uns gelungen, anhand unserer Forschungsergebnisse, die wir auf der Hinreise nach Dallas sammeln konnten, dieses Phänomen - das uns begegnet ist und uns auf unerwartete Weise durch eine Quantenverschiebung nach Dallas katapultierte (womit wir riesen Glück hatten, denn es hätte auch anders kommen können!) - zu entschlüsseln und einen Einweg-Sprungpunkt mit den gewählten Koordinaten eines Systems zu entwerfen - ein waghalsiges Unternehmen, aber besser, als kein Ausweg aus diesem System und für immer hier gefangen, wie die Siedler vor uns ebenso.
Nur blieb uns nun eine einzige Chance, diesen quasi provisorisch zusammengebastelten Sprungpunkt zu testen und vielleicht den Test auch noch heil zu überstehen... - wir benötigten dafür schon eine gehörige Portion Glück, die Höhe davon unabgemessen und am besten nach oben hin offen.....

Wir wählten die Koordinaten von Proxima Centauri, da wir von diesem Sprungpunkt wussten, dass er bereits sehr alt und äusserst stabil ist und auch geheime, getarnte Sprungpunkte noch in dieser Region zu finden waren und wir - wenn wir Glück hatten - an genau einem dieser Sprungpunkte herauskommen könnten.
Wir hatten also mehrere Möglichkeiten, falls die Quantenverschiebung die Koordinaten beeinflussen würde und das Koordinatensystem derart verschieben würde, dass wir an einem Punkt herauskommen würden, an dem es keinen "Ausgang" gäbe - sozusagen im "Nichts" verschwinden würden: So war doch die Möglichkeit in Proxima Centauri schon eher gegeben, dass es nicht im "Nichts" enden, sondern einen dieser geheimen Sprungpunkte erwischt und uns mit viel Glück wieder am anderen Ende des Sprungs auftauchen ließ.

Es war fast allen hier an Bord so, als würden wir unser Todesurteil selbst unterschreiben und uns als Laborratte zur Verfügung stellen, obwohl diese Spezies bereits vor Jahrhunderten ausgerottet wurde...
Dennoch - jeder war sich dessen bewusst - doch wir versuchten es.

--- --- ---

Als die Ladung an Bord war und die "Zelte auf den Planeten" im System abgebrochen waren, die nun mittlerweile ganz gut heimisch gewordenen Siedler in Dallas ihre letzten Habseeligkeiten verstaut hatten, zog ein ferngesteuertes und von den Siedlern im System aus Ersatzteilen und alten Schiffstechniken entworfenes Shuttle mittels von uns zur Verfügung gestelltem Traktorstrahl das mächtige Sprung-Objekt zu einer Stelle im All, die laut Messungen ungefährlich zu sein schienen, falls wir im System wieder zurückkehren sollten.
Die alte Sprungboje, die man versucht hatte, nach der Ankunft der Siedler hier im System und hohen Verlusten, die sie damals erlitten hatten, wieder zu reparieren, konnte uns beim Bau des Sprung-Objekts behilflich sein und als Ersatzteilspender dienen, gerade, was die Navigation zwischen den Systemen und die Koordinationsfreigabemodule betraf und die in das massiv wirkende Sprung-Objekt eingebaut wurden.

Die Vesuvius sowie 2 verbleibende, von den Siedlern flugfähig gemachte Kreuzer, die den damaligen Sprung überlebten, geleitete das ferngesteuerte Shuttle mit seiner mächtigen Ladung und man schaltete die Koordinaten von der Ferne frei, die uns nach Proxima Centauri bringen sollten.

Kurz darauf erlosch der Traktorstrahl des Shuttles und es ließ das gewaltige Objekt frei im Raum schweben.
Das Shuttle wendete und kehrte auf den 2. Kreuzer zurück. Nun wurde es spannend.
Als erstes sollte einer der Kreuzer springen - er schaltete die Koordinaten in seinen Sprungantrieben online und visierte - wie auf dem Hinflug die Vesuvius - die Schaltkonsole des Sprung-Objekts mit seinen Scanner-Lasern an. Die Vesuvius und der andere Kreuzer hielten sich in selbigem Abstand, wie auf dem Hinflug die Vesuvius. Die Instrumente des Trägers überwachten die Impulswellen, die den Kreuzer erfassten und um das Objekt war plötzlich ein bläulich mattes Flimmern zu erkennen, dass den Raum zu verschlucken schien.
Plötzlich meldeten die Instrumente der Bordcom einen Fehler in der Koordinaten-Erfassung des Sprung-Objekts, und der Funkoffizier schrie entsetzt in den Funk - an den Kreuzer gerichtet:

° ..Vorsicht!! Zurückziehen!! Es geht schief!!! Kommt zurück!! Achtung!! Hört ihr uns??!

Die Antwort war ein plötzliches, grelles Aufblitzen des Sprung-Objekts - ein heller Blitz schoss auf den Kreuzer zu und ergoss sich in tausenden, zuckenden Blitzen neben der Vesuvius und dem anderen Kreuzer im All - dann die Druckwelle, die die Vesuvius wieder durchschüttelte und auch den Kreuzer, der dadurch eine kleine Strecke von uns im All abtriftete - und menschliche Schreie im Funk, dann Rauschen..... - die Antwort brach ab.

Meine Augen waren auf den Kreuzer gerichtet, der vor uns in Flammen und Gas aufging, dann von der Bildfläche verschwand, als hätte ihn das Objekt verschluckt.
Alles um mich herum schwieg einige lange Momente...
Dann schüttelte ich den Kopf und meinte:
"Es war zu nah... Er war zu nah.... Wir müssen eine Kette bilden! Ja genau, das ist es.... Offizier, zum Kreuzer aufschließen und ihm die Koordinaten durchgeben, die ich ihnen sage!"

Der Offizier gehorchte und gab exakt den Befehl an den Kreuzer neben uns weiter, der soweit aufschloss, dass er fast hätte an der Vesuvius andocken können - in einiger Entfernung zum Sprung-Objekt, noch gerade nah genug, um es anwählen zu können.

Dann gab ich den Befehl zum Anwählen der Sprungkonsole im All vor uns, indem die beiden Schiffe volle Scann-Laserkraft auf das Sprung-Objekt gerichtet halten sollten,.... und betete......
Auch im Funk hörte man ein leises Beten - es kam vom Kreuzer - und alle Blicke auf der Brücke waren auf das Sprung-Objekt gerichtet, das in weiter Entfernung, kaum erkennbar, vor den beiden Schiffen im All trieb...

Abermals flimmerte es auf, doch seine Rotation endete, wie die Messungen bestätigten - es stand - wie auch, bevor wir hierher kamen - still im Raum und ein mächtiger Blitz hüllte es mit einem Mal ein. Er erfasste wie ein Suchstrahl die Scanner der beiden Schiffe und durchzog wie ein blitzendes Lauffeuerwerk die Konsolenreihen auf der Brücke.
Im Funk konnte man vernehmen, dass es dem Kreuzer neben uns wohl ähnlich erging, denn wir hörten, dass die Steuerkonsole ausgefallen sei und es wohl auf deren Brücke heiß herging.
Doch weder der Kreuzer, noch die Vesuvius, wurde in Flammen gehüllt - im Gegenteil:

Die Schiffe wurden durchgeschüttelt und ich sah noch, wie der Kreuzer leicht aus der Formation zur Vesuvius abtriftete und ich Bedenken hatte, dass er die Vesuvius am Heck rammen könnte, doch plötzlich war er - ohne zu brennen - aus meinem Augenwinkel verschwunden, genau wie das Objekt auf unseren Scannern.
Ich wurde an eine der blitzenden und zischenden Konsolen gedrückt und griff nach dem Löschmodul, um sie zu löschen und den Schaden einzudämmen, was mir auch gelang und als mein Blick wieder auf das große Brückenfenster fiel, staunte ich nicht schlecht und krächzte nur:
"OFFIZIER???!! Ich hoffe nur, unsere Steuerkonsole ist einsatzbereit!!! ........

---- Alle Blicke waren plötzlich wie gebannt auf das Fenster gerichtet ------


SOFORT AUSWEICHENNNN!!!! WHAAAAAAaaaahhhh!!!"

Im Affekt duckte ich mich zwischen zwei der Konsolen, die nur noch rauchten und bemerkte, wie sich die Vesuvius merklich neigte und die Schwerkraft kurz nachließ, während der Steuermann versuchte, dem auf uns auf Kollisionskurs zufliegenden, fast schon greifbar nahen, schweifsprühenden Asteroiden in der Größe eines kleinen Mondes aus der Bahn zu fliegen.....

Ein eisblaues Licht hüllte die Vesuvius plötzlich ein und man hörte lautes Hämmern und leises Zischen, das die Vesuvius umzog wie eine Steinschlagwelle, die sich über ihrer Hülle ergoss.

Dann war es ruhig und ich blickte erstarrt über den Rand der Konsole gebannt hinaus, suchte mit meinem Blick den Raum vor dem Ausblick nach dem Objekt, das uns fast rammte, ab und hörte die Stimme eines Offiziers knapp hinter mir:
"Alles, okay, Sir...?! Wir sind vorbei, haben nur die Asteroidennahe Schweifhülle durchflogen - zum Glück war er klein und flink genug, um uns zu verpassen....."

Ich räusperte mich erschrocken, langsam realisierend, was geschah und die Größendetailierung des Asteroiden vom Offizier blieb mir fast gedanklich im Halse stecken:
"....KLEIN!!...."

Meine leise Antwort auf die Worte des Offiziers lautete:
"...Schadensbericht...!"

Der Offizier erklärte, mit Blick auf die Konsolen, die gerade wieder halbwegs funktionstüchtig gemacht wurden und man versuchte, ihre Energie auf andere, freistehende Konsolen umzuleiten:
"...80 % Schild noch intakt, Sir.... Am Bug und am Heck konnten Einschläge verzeichnet werden - wir hatten die Schilde nicht schnell genug oben und am Bug wurden 2 Schildgens zerstört - die, die für das Heck des Schiffs zuständig sind.... Daher fielen sie kurzzeitig aus und ließen einen Teil der Schweifpartikel durch, Sir..... An der Hülle sind keine schweren Schäden zu verzeichnen und die Brücke hat es auch zum Glück verfehlt - wir waren beim Durchflug durch den Schweif leicht mitseits gedreht und angezogen worden, Sir! Linkes Triebwerk leicht defekt, doch nichts, was nicht ein Reparaturteam in kurzer Zeit erledigen könnte. Dafür brauchen wir keine Werft, zum Glück.. - Nur leichte Schäden, Sir!"

"Gut! ...."

Meine Augen waren gebannt auf die Scanner gerichtet, die nach dem Kreuzer Ausschau hielten und den Raum scannten - doch waren nur die Planeten neben uns und nur eine Sonne im System erfasst worden.
"Haben... wir es geschafft?! Wo sind wir... und wo ist unser Geleit?! Ist er zerstört worden oder noch nicht angekommen...?! Was sagen die Instrumente?!"

Der Offizier, der die Messungen auswertete, erklärte:
"Laut Scan sind wir.... in Proxima Centauri, ..Sir! Wir haben es geschafft! Der Kreuzer wurde noch nicht geortet.... Jedoch abgesehen von der erheblich geringeren Masse des Kreuzers gegenüber unserer könnte es sein, dass er etwas... wie kann man sagen.... ja, zu weit geflogen ist, Sir....! Doch um uns herum sind noch 11 Sprungbojen erfasst worden... Warten wir noch eine Weile - er wird es ebenfalls schaffen, Sir!"

Ich nickte und blickte aus dem Fenster - die Zeit verstrich - fast eine halbe Stunde, ohne dass auch nur eine der Bojen aufblitzte und ein Schiff hindurchkam...
"..... nehmen Sie Kurs auf die Sonne..... und.. machen Sie Bergungsschiffe für den Notfall startklar!"

Ich hatte da so eine Intuition und hoffte nicht, dass sie sich bewahrheiten würde...

Nach kurzer Zeit kam die Vesuvius - in einem Sicherheitsabstand verbleibend - an den neu eingegebenen und angeflogenen, sonnennahen Koordinaten an und man merkte bereits auf der Brücke, dass es näher nicht gehen würde, da sonst die Legierung von der Aussenhülle schmelzen würde, so heiß schien es der Offizierscrew auf der Brücke, und ihre Gesichter leuchteten allesamt rot.
"Sir, näher können wir nicht heran! Unsere schiffsinternen Klimasensoren würden sonst schmelzen, mal abgesehen vom Rest hier und der Technik, der Aussenhülle und dergleichen..... Die Antennen am Heck des Rumpfes glühen bereits an ihren Spitzen - laut Instrumenten. Was wollen wir hier, wenn ich mir diese Frage erlauben darf, Sir?!"

"Warten Sie's ab..."
Mein neugieriger Blick nebst den gebannten Blicken der Anderen war auf das Fenster gerichtet und wir beobachteten die Eruptionen der Sonne, die schon fast die Vesuvius zu streifen schienen und die gigantischen Energie- und Materiewellen die Vesuvius glimmen ließen, als wäre sie ein Stück Eisen in einem Schmiedeofen.

"SIR!! Sehen Sie!! Dort hinten...... Da ist sie.... Sie treibt auf die Sonne zu....!"
Der Offizier deutete auf das Fenster und blickte mich an, und wie in Trance vor Freude befahl ich einen Alarmstart der Bergungsschiffe - genügend, um sie in eine weitere Umlaufbahn zur Sonne ziehen zu können - weg von der Gefahr.

Gesagt - getan.

Kurze Zeit später sah man, wie ein ganzes Schwadron Bergungsschiffe sich Richtung Kreuzer aufmachte und ihn nach einer weiteren Weile erfolgreich retteten.
Und noch einige kurze Augenblicke später war die Stimme des Kommandanten des Kreuzers knackend über Funk zu vernehmen:
°....Da seid ihr ja.... Wir haben euch schon gesucht!!"

Plötzlich war die Brücke von Jubeln und Freudengebrüll erfüllt und alle tanzten durch den Raum und hoben die Hände in die Höhe.

Ich lächelte und schüttelte den Kopf, gab Antwort:
°Gottseidank, ihr habt es geschafft! ...Schadensbericht, Commandant! Wie siehts bei euch aus?! Kommt ihr zurecht dort drüben? Ich habe anordnen lassen, euch zu uns zu schleppen - in die Formation zurück! Ich hoffe, das geht in Ordnung."

Die Antwort des Kreuzers kam umgehend.
°Vielen Dank, Sir! Es geht uns gut, es ist ein wenig heiß hier drinnen geworden, aber alle Brände gelöscht. Das Steuermodul muss überholt werden - es ist ausgebrannt. Die Navigation ist ausgefallen sowie die Steuerelemente! Ein paar Techniker von euch wären nicht schlecht - und ein paar Ersatzteile, wenn möglich auch..."

Ich lachte kurz und gab zurück:
°Ach, wenns weiter nichts ist! Wir geben euch eine Konsole von uns ab! Sie wird sogleich von einem der Bergungsschiffe gebracht und ein paar Ingenieure werden sie begleiten! Wir machen euch schon wieder fit, keine Sorge! Noch sind wir nicht ganz zuhause - ....aber wir haben es geschafft, wir sind in Proxima Centauri, Sir!! Wir sehen uns später auf ein Glas Wein, hoffe ich doch! Das will gefeiert werden! Makarov Ende!"

Das Lachen und Jubeln im Raum verstummte wieder langsam und alle gingen zurück an ihre Arbeit.
Ich hieß den Navigator an, sich auf eine sichere Umlaufbahn zur Sonne zu begeben, möglichst zwischen den Planeten, und ließ eines der Bergungsschiffe wieder zur Vesuvius zurückkehren, sobald der Kreuzer neben uns in Formation und ebenfalls in sicherer Entfernung zur Sonne schwebte, und es brachte eine Konsole sowie einige Ersatzteile und Techniker an Bord des Kreuzers. Man installierte die neue Konsole dort und reparierte, so gut es ging, alle defekten Systeme soweit, dass der Kreuzer uns wieder folgen konnte.
Diese Reparatur würde wohl - wie es aussieht - einige Wochen in Anspruch nehmen, und solange werde ich mir diesen alten Kahn mal genauer ansehen und eine kleine Auszeit nehmen - ohne Landurlaub, denn das wäre in diesen Regionen zu gefährlich gewesen.

Und ich denke, auch unsere Crew hat sich nach dieser nervenaufreibenden Reise eine kurze Auszeit verdient.

Logbucheintrag Ende.


Zuletzt von Tashna am Sa 24 Jan 2009, 18:23 bearbeitet; insgesamt 11-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Archiv II -- Im Bann der Zeit   Mi 14 Jan 2009, 22:13

Logbucheintrag des Captains - Sternzeit: 2689.226.0700 tZr:

Endlich daheim! Es ist schön, im Fenster die Werft von Hellespont am Schiff vorüberziehen zu sehen...

So waren wir nun also auf dem Heimweg - in unsere Heimatsysteme - mit Ziel Hellespont.
Nicht mehr lange, und unsere abenteuerliche Reise neigt sich dem Ende zu.

Meine Schlafstörungen hatten nachgelassen, und auch der Crew ging es sichtlich besser.
Wir hatten nicht nur die Sterne wie auch unsere Heimatsysteme wieder - noch nie habe ich mich so gefreut, in den Gebieten der TCN zu kreuzen, wie nach unserer holprigen Ankunft dort - sondern auch einen für uns schon lange veralteten Kreuzer der Tarsus-Klasse retten können.

Der Commandant des Kreuzers - der noch in Dallas darauf bestand, unsere Schiffsklasse einmal besichtigen zu können und den jetzigen Technikstand auch ihrer Heimat zu erfahren - war überwältigt von der Vielfalt, die die Technik der Vesuvius innehatte und den Angeboten an Räumen, die auf den jetzigen Trägern geboten wurde.

Im Schein der goldenen Sonne von Proxima Centauri verabschiedeten wir uns von diesem System und flogen nun unsere Route heimwärts richtung Hellespont - ohne weitere Vorkommnisse, wie wir hoffen.

Logbucheintrag Ende.
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BeitragThema: Re: Archiv II -- Im Bann der Zeit   Sa 24 Jan 2009, 18:32

Logbucheintrag des Captains - Sternzeit: 2690.024.0900 tZr:

Wir sind wieder Zuhause. Unsere Heimatgefilde! Endlich geschafft!

Wir kamen 2690.016.1420 tZr an den Werften um Hellespont an und ich gönnte der Crew einige Tage Landurlaub.
Ich musste mich auch leider aufgrund eines tragischen Ereignisses von der Gemahlin meines Stellvertreters an Bord und ihren Kindern für eine Zeit lang verabschieden.
Sie ging am 2690.020.0800 tZr - vor vier Tagen - mit ihren Kindern von Bord - ihr Gatte blieb jedoch und nahm seine Arbeit wieder auf. Schließlich hatte er noch eine Menge Berichte zu verfassen - die Reise war wirklich nicht ohne, doch für alle nun mit einem guten Ende beschert.

Auch ich genoß einige Zeit an Land - ich wollte einmal wieder angeln gehen, obgleich es hier auf Hellespont auch nur diese sandig trocken schmeckenden Cylamèthes gab. Mal wieder einen richtig großen, glibrigen Fisch fangen, das wäre für mich ein Traum. Doch hier in diesen Gefilden gibt es diese Tiergattung seit einiger Zeit nicht mehr - leider....
Doch die Erinnerung daran bleibt - nur vereinzelte Züchter versuchen, diese bedrohte Tierart vom Aussterben zu bewahren und nachzuzüchten, wo es nur geht - gegen den Lauf der Zeit und seinen Auswirkungen.

Es verbleiben nun noch einige Tage, bevor wir uns in die Landreich-Gebiete aufmachen - dort haben die Piraten ihr Unwesen getrieben.
Doch solange die Vesuvius hier vor Hellespont noch im Dock liegt, können wir erst einmal etwas aufatmen und uns Ruhe gönnen.

Ich werde solche Zeiten sehr vermissen, denn auch meine Zeit als Commandant dieses Schiffes geht bald vorüber. Nur noch ein Jahr ist geplant, dann gehe ich in den Ruhestand. Zuviel ist passiert...

Ich hoffe, die Vesuvius wird unserer Flotte noch lange erhalten bleiben...

Logbucheintrag, Ende.
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